Dreimal in der Woche leicht schwitzen !
Das eherne Ziel der Prävention ist: Dem Leben lebenswerte Jahre hinzufügen.
Die Liste der Krankheiten, die sich durch mehr körperliche Aktivität vermeiden ließen, wird stetig länger:
1.Altersdemenz
2.Typ-2-Diabetes
3.Herzinsuffizienz
4.Koronare Herzkrankheit
5.Osteoporose
6.Depression
7.Demenz
8.Brust-und Darmkrebs
Im Sinne der Sekundärprävention kann auch das Fortschreiten dieser Erkrankungen durch Bewegungstherapie günstig beeinflußt werden.
Noch nicht lange bekannt ist, daß auch nicht sehr intensive körperliche Aktivität ausreicht, um vorbeugende Effekte zu erzielen.
Gut sind 3 Bewegungseinheiten zu 30 Minuten in der Woche, wenn man dabei leicht schwitzt.Täglich ist natürlich optimal.
Aber auch 3x 10 Minuten haben fast den gleichen Effekt.
Wenn Sie also beginnen, sollten Sie Intensität und Umfang anfangs nicht zu hoch wählen.
Wenn Sie bisher inaktiv und/oder übergewichtig waren, sollten Sie mit 5-10 Minuten beginnen und jeden Monat pro Einheit 5 Minuten länger trainieren.Nach drei - vier Monaten sollten es dann 15-20 Minuten sein.
Alternativen gibt es genug: zB. statt Autofahren - kurze Streccken laufen, statt Fahrstuhl oder Rolltreppe die Treppen steigen.
Aktive Senioren leben länger
Eine Zunahme des Energieverbrauchs durch Aktivitäten des täglichen Lebens führte zu einem 32% niedrigeren Sterberisiko.
Es muß nicht immer Sport sein. Ein körperlich aktives Leben kann bei gesunden Senioren die Lebensdauer positiv beeinflussen.
150000 Menschen erleiden pro Jahr in Deutschland einen ersten Schlaganfall !
Frauen, die die Pille nehmen und gleichzeitig rauchen, haben ein zehnfach erhöhtes Schlaganfallrisiko.
Öströgen als Gel über die Haut angewendet , z.B. in der Menopause, zeigte kein erhöhtes Risiko für Thrombosen, Embolien, Schlaganfall oder Brustkrebs.
Bei oralen Hormonanwendungen stieg das Risiko auf das Vierfache, für Brustkrebs auf das Doppelte.
Oxidativer Streß als Risikofaktor
Ernährung, die reich an Antioxidanzien ist, sowie intellektuelles und körperliches Training sind die Säulen der prävention von Alzheimer Demenz.
Da unser Obst und Gemüse immer weniger Inhaltsstoffe enthält (unreif geerntet, neue Züchtungen, lange Transporte, zu lange gekocht ) empfiehlt es sich gezielt Nahrungsergänzungen zu supplementieren.
