Information zur Orthomolekularen Medizin

Vorbeugen und Therapieergänzung von Herzkrankheiten.
Gelenkkrankheiten vorbeugen und ergänzend behandeln.
Osteoporose vorbeugen und ergänzend behandeln.
Immunsystem unterstützen.
Nahrungsergänzung bei Gewichtsreduktion
Der Amerikanische Nobelpreisträger Linus Pauling prägte den Ausdruck Orthomolekulare Medizin Ende der 60er Jahre. "Orthomolekulare Medizin (Therapie) ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind."
Seither gewinnt dieser Bereich in der Medizin, besonders in Amerika, immer mehr an Bedeutung, in letzter Zeit auch zunehmend in Europa und mit starker Verzögerung zum Teil auch in Deutschland.
Dabei ist das Prinzip und die Wirkungsweise dieser Methode denkbar einfach. Orthomolekular bedeutet, daß die richtigen Moleküle in der richtigen Menge und am richtigen Ort eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um Stoffe, die normalerweise bereits im Körper vorhanden sind - also in erster Linie um Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, aber auch um Aminosäuren, Fettsäuren und vitaminähnliche Substanzen. Der Schwerpunkt liegt auf der Behandlung mit Nährstoffen. Die Orthomolekulare Medizin geht davon aus, daß viele Erkrankungen ursächlich mit Nährstoffmangelzuständen oder zumindest Ungleichgewichten derselben zusammenhängen.
Die Ernährungssituation war in den USA schon vor Jahrzehnten deutlich schlechter als in Europa. Heute müssen wir allerdings auch in Deutschland daran denken, daß die derzeit übliche Ernährungsweise, verschärft durch die Produktionsverfahren unserer Nahrungsmittel, oft nur noch wenig an den notwendigen Vitaminen und Spurenelementen enthält.
Seit 1985 ist ein messbarer Verlust an Vitaminen, Mineralien und Spurenelemnten von 60-90% eingetrten.
Im Jahre 2010 werden in Deutschland mehr als 20 % der Bevölkerung älter als 70 Jahre sein. Dies bedeutet eine massive Zunahme vor allem der Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf dem Boden einer stetig zunehmenden Arteriosklerose. Es sei denn, die Prävention dieser Erkrankungen würde bereits jetzt, besser von Geburt an, forciert werden.
Eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen bei Gesunden und Kranken kann unter Berücksichtigung der oben genannten Gegebenheiten nur durch eine Supplementierung (zusätzliche Gabe) mit Vitaminen, Antioxidantien, Mineralien, Spurenelementen und Fettsäuren erreicht werden. Damit wird der Erhaltung der Gesundheit die gleiche Bedeutung beigemessen wir der Behandlung von Krankheiten.
Ein weiterer Vorteil der Orthomolekularen Therapie ist die Ungiftigkeit der Substanzen. Es gibt praktisch keine Gegenanzeigen; sie hilft dem gesamten Organismus und nicht nur einzelnen Organsystemen. Erwähnenswert sind auch noch die seit langem bekannten Zusammenhänge von Ernährung und Streß, psychischen Erkrankungen, körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit.
Die Verabreichung der orthomolekularen Substanzen erfordert eine sehr individuelle Untersuchung und Beratung sowie gegebenenfalls Austestung mittels angewandter Kinesiologie und laborchemischer Untersuchungen in der Praxis.
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